Möhren

Auch bekannt als Karotten, Mohrrüben, Gelbrüben und weitere regional unterschiedliche Namen. Als Kleinkinder haben wir sie gerne wieder ausgespuckt, sehr zum Leidwesen unserer Eltern. Doch inzwischen ist sie als Gemüse, Salat oder Zutat für Sossen sehr beliebt. Gerade durch den hohen Anteil an Vitamin A und Folsäure auch noch sehr gesund. Folsäure fördert die Denkfähigkeit und wirkt dem Gedächtnisverlust entgegen. Außerdem sind sie kalorienarm und auch gut für die Zubereitung von Gemüsesäften geeignet.
Der Verzehr sollte mit etwas Oel erfolgen, da der Körper sonst die enthaltenen guten Stoffe gar nicht aufspalten und verwerten kann.

Verkaufsform

Meist in Form von Bundmöhren mit Grün oder lose in Folie verpackt.

Lagerung

Bei Bundmöhren sollte nach dem Kauf das Grün abgeschnitten werden, sonst trocknen sie zu schnell aus.
Verpackte Möhren aus der Folie nehmen, möglichst im Gemüse-Kühlfach oder einem kühlen Raum lagern. Mit Folie fangen die Möhren schnell an zu schwitzen, bekommen schwarze Flecken und schimmeln.
Die Lagerung sollte nie zusammen mit Tomaten, Äpfeln oder Birnen erfolgen. Diese Nachbarn verströmen das Gärgas Äthylen und die Möhren bekommen einen bitteren Geschmack.

Speisezwiebel

Die Speisezwiebel gehört der botanischen Alliaceae Familien an. Im Volksmund sagen wir auch einfach die Speisezwiebel ist ein Zwiebelgemüse und gehört zu den Zwiebelgewächsen. Gut zuerkennen an Aussehen und Geschmack, ist die Zwiebel eines der beliebstesten Gemüsearten in Deutschland.

Neben ihren wichtigen Inhaltsstoffen wie vielen wichtigen Mineralstoffen, kann sie vorallem mit viel Vitamin C punkten. Sie leistet gerade in den Wintermonaten bei häufigem Verzehr ein großen Anteil zum Aufbau unserer körpereingen Abwehrkräfte. Aber nicht nur die guten Inhaltsstoffe machen die Speisezwiebel zum beliebtesten Gemüse der Deutschen, gleich hinter den Tomaten, sondern Ihr Geschmack und Ihre vielseitige Nutzbarkeit.

Ob geröstet zu einem saftigen Steak (Röstzwiebeln),traditionell in einer leckeren französischen Zwiebelsuppe oder einfach nur mitgekocht in einem herzhaften Bauerneintopf, die Zwiebel bringt immer Ihren guten Geschmack mit ins Essen.

Rote Beete

Rote Bete ist auch unter den Namen Rote Rübe, Rande oder Rahne bekannt. Ihren Namen verdankt sie ihrer roten Farbe, die aber erst durch die Veredelung so gleichmäßig wurde. Die rote Farbe beruht auf den Inhaltsstoff Betanin der auch als Lebensmittelfarbe (E162) eingesetzt wird.

Inhaltsstoffe

Die Roten Bete enthält einen hohen Anteil an Vitamin-B, Kalium,Kalzium, Eisen- und im rohen Zustand Folsäure. Ferner enthält sie aber auch Oxalsäure die die Bildung von Nierensteinen begünstigt. Bei der Zubereitung sollte auf eine zu hohe Erhitzung oder mehrfaches erhitzen verzichtet werden, da so Nitrosamine entstehen, die im Verdacht stehen eine krebserzeugende Wirkung zu haben. Harmlos ist dagegen die Verfärbung von Urin und Stuhlgang.

Verwendung

Rote Bete ist ein klassisches Wintergemüse, wird in Rohkostsalaten verwendet, aber auch in den bekannten Rezepten Labskaus und Borschtsch.

Verarbeitung

Tipp: Bei der Verarbeitung von Roter Bete ist es ratsam Gummihandschuhe zu tragen.

Für die Zubereitung als Rohkostsalat wird die Knolle geschält und nach belieben in dekorative Stücke geschnitten. Als Gemüse die ungeschälte Knolle ca. 60 min in Wasser kochen. Ungeschält, damit die wichtigen Inhaltsstoffe nicht auskochen. Eine weitere Variante ist das garen im Backofen. Hierzu die Knollen einzeln in Alufolie wickeln und auf ein Backblech legen. Bei einer Backtemperatur von 100 Grad beträgt  die Garzeit ca. 1-1,5 Stunden. Danach aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Im noch lauwarmen Zustand lässt sich die Schale am besten lösen. Danach die Knollen in Stifte, Stücke oder Scheiben schneiden.